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Das legendäre Schwert

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Das legendäre Schwert ist ein sehr erfolgreiches RPG, welches auf Matera zum ersten Mal geschrieben worden ist und nun ein weiteres Mal geschrieben wird.

Kapitel 1 - Die Legende

Axpyrus blieb während der kompletten Schifffahrt unauffällig. Er war eh nicht so der Typ der viel Aufsehen erregt oder sich gar gerne im Mittelpunkt sieht. Er blieb so oft es ging versteckt in dem Raum, in dem er sich zu befand als er aufwachte. Dort fand er in den Kisten, die sich dort befanden, ein wenig Nahrung. Als das Schiff auf eine, für ihn unbekannte Insel andockte ging Axpyrus erstmal in der Masse von Leuten unter. Doch schnell erfuhr er das die Insel Matera genannt wird. Axpyrus zog nach einer Weile ohne festen Wohnsitz nach Brockstedt. Dort erlernte er den Beruf eines Holzfällers. Er verbrachte eigentlich die meiste Zeit in den näheren Wälder, die in der Umgebung lagen. Er trauerte anfänglich viel um seine Eltern, was auch verständlich war. Doch nach einer Weile wusste er das hier ein neue Chance bekommen hat. Und schon bald arbeitete er sich gut in seinen neuen Beruf ein. Mit der Zeit lernte er auch einen guten Freund kennen. Kyo Caelen war sein Name. Die beiden kannten sich eigentlich schon von klein auf, weil ihre Väter Priester waren und zugleich gute Freunde. Kyo lebte in Canas In Calad, doch sie hatten trotz des 3 Stündigen Fußmarsches sehr oft Kontakt. Axpyrus interessierte sich sehr für alte Geschichten, Mythen und Legenden. In seiner früheren Welt hielt er sich in jeder freien Minute in der Bibliothek auf und laß alte Geschichte. So konnte er auch und wenn nur für kurze Zeit, vor den alltäglichen Ereignissen, die oft nicht leicht waren flüchten. Doch hier auf Matera kam er noch gar nicht dazu. Er hatte zu viel Arbeit in der letzten Zeit und zudem wusste er nicht mal ob es schon irgendwo eine Bibliothek gab,

Eines Tages bekam er eine Eilnachricht von seinem Freund Kyo. Er lud ihn zu sich nach Hause ein, weil er etwas wichtiges mit ihm zu bereden hatte. Axpyrus hatte eigentlich gar keine Zeit und so beschloss er erst am späten Nachmittag los zu reisen. Wenn die Dämmerung beginnt und die Sonne langsam untergeht kann man sowieso nicht ordentlich arbeiten. Denn in den dichten Wäldern durchdringen nur wenige Sonnenstrahlen. Als er los ging war es bereits dunkel und seine mittlerweile vertraute Umgebung schien ihm in der Dunkelheit völlig fremd. Als er in Canas ankam war es bereits ziemlich spät. Es waren kaum noch Leute auf den Straßen. Eher sah man das Leuchten der Kerzen aus den Fenstern lodern, die einen einladen und friedliche Wärme hinterließen. Und so auch aus Kyos Haus. Er klopfte an und wartete darauf das Kyo die Tür öffnet. „Du bist ja früh da“, sagte Kyo aber freute sich doch das Axpyrus endlich da war. „Komm erstmal rein. Ich hab etwas, was dich bestimmt sehr interessieren wird“, fügte Kyo anschließend hinzu und lud Axpyrus mit einer einladenden Geste in sein bescheidenes Heim ein.. Axpyrus fragte sich was er wohl für Neuigkeiten hatte, doch ehe er seinen Gedanken aussprechen konnte hielt ihn Kyo eine kleine Schatulle unter die Nase. In dieser befand sich eine Karte. Naja wahrscheinlich sollte es eine Karte sein, doch sie hatten nur einen kleinen fetzen von dieser Karte. „Was soll das sein Kyo? Und was bedeuten die Punkte?“ fragte Axpyrus neugierig. „Das mein Freund, ist ein Stück von einer alten Karte. Und die Punkte deuten Markierungen an.“, sagte Kyo während er auf die einzelnen Punkte auf dem Fetzen der Karte strich. „Woher hast du die denn? Ich meine sie wurde dir doch bestimmt nicht einfach so zugeworfen.“, entgegnete ihm Axpyrus. „Natürlich nicht. Ich war heute im Wald spazieren. Naja ich brauchte mal etwas Entspannung. Und was ist da schöner als ein Spaziergang im Wald? Irgendwann war ich so tief in Gedanken das ich ziemlich tief in den Wald vordrang. Dort entdeckte ich eine kleine Holzhütte. Das Haus sah total heruntergekommen aus. Es hinterließ den Eindruck, als ob die Hütte jede Minute umfällt. Doch irgend etwas zog mich in das Haus rein. Als ich eintrat sah man nicht viel. Eine kleines Holztisch auf dem sich eine Kerze befand. Ein Bett das halb kaputt war und ein Kamin. Daneben war ein großer Haufen an Holz gestapelt. und mehr war auch nicht drinnen.“, nach der Beschreibung fuhr Kyo fohrt. „Doch ein alter Mann mit weißem Haar und langem Bart lebte in der kleinen Hütte. Er erzählte mir von einer alten Geschichte….

Einst gab es ein Schmied, der ein prachtvolles Schwert schmiedete. Dieser Schmied liebte seine Arbeit. Von morgens bis abends verbrachte er seine Zeit damit Werkzeug und Waffen zu schmieden. Mit seinen 60 Jahren war er der berühmteste Schmied in der ganzen Umgebung. Die Kunden kamen von der ganzen Insel extra zu ihm. Doch er war unzufrieden. Er schmiedete seit 42 Jahren. Doch zum Abschluss seines Schmieder Daseins wollte er etwas ganz besonderes schmieden. Er schloss seinen Laden und erkundigte sich nach dem wertvollsten Eisenerz das es gibt. Er wurde nirgendwo fündig. Enttäuscht schloss er seine Suche ab. Eines Tages ging er in eine weit entfernte Stadt, um dort den riesen Jahrmarkt zu besuchen, der einmal im Jahr in einer großen Stadt abgehalten wird zu besuchen. Dort entdeckte er einen kleinen Stand, der allerlei Müll verkaufte. Doch aus irgendeinem Grund durchstöberte der Schmied den Stand um nach etwas brauchbaren zu suchen. Der Mann der dem Stand gehörte war ein Zwerg. Er verkaufte ihm das Eisenerz was der Schmied die ganze Zeit suchte. Der Ursprung des Eisenerzes war nicht bekannt. Doch es muss etwas besonderes sein. In der Hand des Zwerges leuchtete es rot auf. Er packte es in eine kleine Kiste und gab es dem Schmied. Voller Freude fing der Schmied, als er wieder zu Hause ankam, an zu schmieden. Eines kam ihm jedoch sehr eigenartig vor. Als er das Eisenerz aus der Kiste rausholte und in die Hand nahm leuchtete es nicht rot sondern blau auf. Nicht lange darüber nachgedacht, fing der Schmied an sein letztes Werk zu schmieden. Es entstand ein prachtvolles Schwert, welches den Eindruck hinterließ, eine verborgene Kraft zu besitzen. Kurz nach der Fertigstellung des Schwertes starb der Schmied auf mysteriöse Weise. Danach wechselte das Schwert seine Besitzer regelmäßig. Jeder der das Schwert besaß starb kurz darauf. Es war jedes mal als ob das Schwert seinen Besitzer tötete. Als ob das Schwert seinen Besitzer selber sucht. Es gab einen Mann der das Schwert 10 lange Jahre führte. In dieser Zeit wurde das ganze Land dunkel. Es herrschte die Dunkelheit Doch irgendwann kam eine kleine Menge an mutigen, die alle nur „Die Kinder der Götter“ nannten. Sie schafften es dem dunklen Herrscher das Schwert ab zu nehmen. Sie teilten das Schwert in 24 Einzelteile und verteilten es im ganzen Land. Gut versteckt, sodass es niemand auch nur ein Teil finden kann. Ebenfalls dazu existiert eine Karte. Auf dieser sind die einzelnen Standpunkte der Stücke eingezeichnet…..


„Hier beendete der Mann mit seiner Geschichte und schmiss mich mit den Worten: „Jetzt geh und such die Stücke….die Zeit wird knapp….geh.“ raus. Ich weiß auch nicht wieso, aber nah die kleine Schatulle an mich und lief so schnell es geht raus und rannte noch ein kleines Stück weiter in den Wald. Weit hinter mir hörte ich Schritte von Pferden. Ich weiß nicht, aber ich denke wir sollten mal dem ganzen nachgehen. Und versuchen irgend etwas darüber rauszufinden…“, sagte Kyo zu Axpyrus, der neugierig der ganzen Geschichte zuhörte. „Naja“, sagte Axpyrus und blickte Kyo dabei mürrisch an. „Und wo sollen wir mit der Suche anfangen?“, fragte er anschließend.


Kyo Caelen nahm die Schatulle an sich und schaute sie stirnrunzelnt an. Nebenbei konnte man hören, wie die Straßen Canas In Calad's verstummten und auch der Letzte in sein Haus ging. Die frische Seeluft durchquerte die Stadt und zog langsam in jedes Haus. Die Kälte, die langsam durch eine Spalte an der Tür in das Haus kam, zog langsam an den Beinen der beiden hoch.

"Wenn ich das bloss wüsste, mein Freund. Der Moment war so überraschend. Alles ging so schnell. Ich kann mich nicht an alles erinnern. Auf einmal hatte ich die Schatuelle...", Kyo Caelen schloss für einen kleinen Moment seine Augen.Die Pferde - ich konnte mich gerade noch verstecken, als der Mann mich losschickte. Ich weiß nicht was passiert ist, aber der Gedanke daran, lässt mich schon zusammenzucken. Kyo öffnete die Augen wieder und wischte sich den Schweiß von der Stirn. Der Gedanke ließ sein Herz wild pochen und erst jetzt, wo das Blut wieder vermehrt seine Beine erreichte und die Beine erwärmte, merkte er die Kälte. Kyo Caelen blickte zur Tür und sah danach zu Axpyrus hinüber, der fragend weiter zur Schatulle und zu Kyo schaute. "Heute ist die Nacht kälter als sonst. Der Wind trifft die Küste diesmal stärker und bringt somit mehr Kälte in die Stadt. Lass uns morgen auf die Suche machen, ob wir irgendwo eine Bibliothek finden. Am Besten du bleibst für heute hier. Der Wind wird dich sonst fertig machen und das können wir jetzt am wenigstens gebrauchen.", meinte Kyo, als er versuchte die Tür richtig zu verschliessen, so dass die Kälte nicht mehr hinein kommen konnte.

"So Axpyrus...", fügte Kyo hinzu, als er die Tür richtig verschlossen bekam: "...setz dich erstmal hin. Ich muss mich erstmal wieder von diesem Schreck erholen. Eben kam mir wieder dieser Gedanke, wie diese Reiter wohl ausgesehen haben könnten...". Axpyrus zog seinen Mantel aus und setzte sich auf einen der Stühle nahe dem Fenster mit den lodernen Kerrzen hin und starrte kurz auf die Flamme einer der Kerzen. "Du glaubst wirklich, dass das Metallstück von diesem Schwert ist, hab' ich Recht?", fragte Axpyrus nachdem sich seine Augen vom hellen Kerzenlicht erholt hatten. "Und wenn es so ist, habe ich dich soeben in eine gefährliche Sache hineingezogen...", antwortete Kyo mit einem leichten Blick aus dem Fenster, um danach eine Kleinigkeit zum Abendbrot servieren zu können. Nach ein paar Minuten, die beide in Gedanken versunken über das Metallstück und das Schwert verbrachten, servierte Kyo ein paar belegte Brote mit Fleisch und Fisch und setzte sich im selben Moment auch an den Tisch, um nochmal schnell einen Blick aus dem Fenster zu riskieren. "Kyo, was schaust du immer aus dem Fenster? So oft guckst du normalerweise nie aus dem Fenster.", fragte Axpyrus nach seinem ersten Bissen von einem der mit Fisch belegten Brote. "Seitdem ich dieses Metallstück habe und ich über das Schwert bescheid weiß, habe ich angst.", hieß die geistesabwesende Antwort von Kyo, der bei seiner Antwort wieder einen Blick auf die Straßen vor seinem Haus wagte. Die Flammen der Kerzen fingen wieder leicht an sich zu bewegen und Kyo's Augen wandten sich wieder den Straßen zu. "Kyo, dass ist der Wind.", versuchte Axpyrus Kyo schnell zu beruhigen, der weiterhin von seinem, mit Fisch belegten, Brot aß. "Merkst du es nicht?", Kyo's Nervösität zeigte, indem er mit wachsamen Augen wieder aus dem Fenster schaute, "Merkst du nicht, dass mich diese Reiter beschäftigen? Ich habe Angst. Normalerweise kommen zu solch einer Stunde nie Pferde durch den Wald. Nur Esel, aber keine Pferde.", Axpyrus daraufhin mit einer ruhigen, aber dennoch spürbar besorgten Stimme: "Du machst dir zu viele Sorgen. Versuch erstmal deine Brote zu essen, bevor du dir über sowas Gedanken machst." Kyo nahm einen weiteren Bissen von seinem, mit Fleisch belegten, Brot und kaute lange darauf rum.

Mittlerweile war die Nacht über Canas in Calad eingebrochen und Axpyrus und Kyo Caelen vertilgten ihr letztes Brot. "Morgen müssen wir unbedingt nach Büchern, die über diese Schwert handeln, suchen. Wir wissen bestimmt noch lange nicht alles über diese Karte. Ich richte dir erstmal schnell ein Bett ein." Von der Angst, die Kyo während des Abendbrotes heimsuchte, war keine Spur mehr zu sehen.


Axpyrus trank seinen Tee aus während Kyo dabei war, sein Bett zu richten. Es war schon sehr spät und Axpyrus merkte wie mit jedem Atemzug seine Augen schwerer wurden. Er war sehr müde. Der Weg zu Kyo und die Arbeit davor hat ihn mehr Kraft gekostet als er anfangs annahm. Er war froh, dass er bei Kyo übernachten durfte. Sein Blick schwankte zum Fenster. Man sah keine Lichter aus den Fenstern der Hütten leuchten. Doch der Wind ertönte so laut, dass man ihn förmlich spüren konnte. Bei dem Gedanken daran jetzt draußen in der bitteren Kälte unterwegs zu sein lies Axpyrus zittern. Es war sowieso fraglich ob er es bis nach Hause geschafft hätte. Axpyrus zog die Schlichten Vorhänge, die sich neben den Fenstern der Hütte befanden vorsichtig zu. Danach macht er sich daran den Tisch aufzuräumen und das schmutzige Geschirr abzuspülen. Kurz darauf kam Kyo in die Küche. Die Müdigkeit stand ihm im Gesicht geschrieben. „So ich habe das Bett schlafbereit gemacht. Ich denke wir sollten jetzt auch schlafen gehen. Es ist schon sehr spät und wir sollten morgen so früh es geht zur Bibliothek aufbrechen.“ „Gut das du das anspricht“, entgegnete ihm Axpyrus. „Wo ist denn eigentlich die Bücherei? Hier in Canas?“, fragte er anschließend. „Ja richtig.“, antwortete Kyo. „Die Bücherei ist hier in Canas. Sie befindet sich in der Nähe des Rathauses. Es wird ca. 10 Minuten dauern bis wir ankommen. Ich möchte nur so schnell es geht etwas über diese Geschichte herausfinden.“, fuhr Kyo weiter fort. „Nun gut wie du meinst. Wir sind beide ziemlich müde und sollten jetzt auch wirklich schlafen gehen“, meinte Axpyrus der erstmal laut Gähnen musste.

Alsbald darauf fanden sich beide in ihren Betten wieder. In der Stille der Nacht konnte man den Wind noch deutlicher und lauter pfeifen hören. Es war keine angenehme Nacht für Axpyrus. Jede viertel Stunde wachte er auf. Entweder vom Pfeifen des Windes oder durch immer wieder kehrende Alpträume. Wahrscheinlich hatte ihm die Geschichte mehr zu schaffen bereitet als er dachte. Doch irgendwann, viel auch er in den tiefen Schlaf. Wahrscheinlich war es auch keine angenehme Nacht für Kyo. Denn beide schliefen spät in den Tag hinein. „Ax!“. Los aufstehen wir müssen los“, schrie Kyo durch das ganze Haus.. Axpyrus wurde förmlich aus seinem Schlaf gerissen. Er hasste es so aufzuwachen. Doch bevor er überhaupt reagieren konnte musste er erstmal kurz inne halten und überlegen wo er sich befand. Er saß gerade mal halbwegs im Bett und wusch sich seinen Schlaf aus den Augen, da stand auch schon Kyo im Raum. „Los Ax. Jetzt beeil dich! Jetzt ist bereits halb 2 durch. Wir müssen los, sonst haben wir nicht genug Zeit.“, rief Kyo. „Ja ja, ich bin gleich fertig“, entgegnete ihm Axpyrus, dessen Laune für den Rest des Tages vorbestimmt war. Rasch zog er sich an, wusch sich das Gesicht und ging zusammen mit Kyo zur örtlichen Bücherei. Aus den angenommen 10 Minuten Fußmarsch wurden knappe 5 Minute, da Kyo das Tempo rasch anzog. *Man der nimmt das ja alles ziemlich ernst mit der Geschichte. Hoffentlich finden wir auch was heraus*, dachte sich Axpyrus der die Eingangstür zur Bibliothek erblickte und gingen, von Kyo Caelen gezogen, vor die Eingangstür und sahen ein Schild an der Tür hängen, welches mit 2 Nägeln in das Holz hineingeschlagen worden sind. Die Bibliothek schien fast so groß wie das Rathaus zu sein, das gerade zur nächsten Stunde klingelt. Kyo machte die Tür auf und was Axpyrus und Kyo sahen war überwältigend. Viele Priester waren in der Bibliothek und viele weitere waren dabei andere Bücher zu schreiben. Hunderte Bücher, kleine und große, waren in unzähligen Regalen aufgestellt. Viele wichtige und eher unwichtige Kategorien gab es. Bestimmt waren es mehr als 20 Kategorien. Hoffentlich finden wir hier auch etwas über diese Karte und noch wichtiger, ob wir hier noch etwas über das Schwert finden

Nachdem die beiden den beeindruckenden Blick in die Bibliothek verarbeitet hatten, machten sie ihre ersten Schritte in die Bibliothek. Ganz links war ein kleiner Kamin, der für die nötige Wärme sorgte und dort saßen auch ein paar Lesende, vertieft in ihre Bücher. Rechts war eine Treppe ins nächste Stockwerk, allerdings ist der Weg abgesperrt, da die Treppe kaputt ist und man sich leicht verletzen könnte, wenn man sie benutzen würde. "So, hier sind wir nun also. Die Bibliothek von Canas in Calad! Hoffentlich finden wir hier was wir suchen, was meinst du Axpyrus?", fragte Kyo im nächsten Moment, als er einmal einen Rundblick durch die Bibliothek machen wollte. "Sagen und Legenden, so was in der Art sollten wir suchen!", beantwortete Axpyrus Kyo's Frage, wo er nebenbei ein Regal suchte, welches Sagen und Legenden enthält.

Das Suchen beschäftigte die beiden mehrere Stunden, da sie auch niemanden fragten, ob es solche Bücher überhaupt in der Bibliothek geben würde. Allerdings fanden sie plötzlich in der Kategorie Landschaften ein Buch über alte Geschichten der Weisen, welches beim vorbeigehen an dem Regal heraus fiel und mit dem Deckblatt nach oben vor Kyo's Augen lag. Axpyrus hob es auf und schlug die erste Seite auf: Ich widme dieses Buch denjenigen, die dafür gesorgt haben, dass das Unheil vor Urzeiten vernichtet worden ist. Ich bitte darum, dass wir ab jetzt in Frieden leben und diese Sache in Vergessenheit geraten wird, so dass die Geschichten irgendwann von einem der großen Götter verschlungen wird. "Was soll das heißen?", fragte Axpyrus mit runzelnder Stirn, während er wieder in dem Buch las. "Behalt das erstmal, wir schauen noch weiter.", überrannte er Axpyrus Frage, als er auf der ersten Seite des Buches unten sah, dass das Buch vor einem Monat fertig geschrieben worden ist. "Lasst die Reiter nicht auferstehen, wie sie suchen des Schmiedes Prunkstück...", entgegnete ihm Axpyrus, dessen Augen größer und größer wurden und Kyo und Axpyrus blickten sich verängstigt und unsicher an.


Plötzlich schlugen die Eingangstüren der Bibliothek auf. Ein Mann trat herein gefolgt von zwei weiteren. Ehe die Eingangstür wieder zufiel hörte Axpyrus ein wiehern, welches für gewöhnlich von einem Pferd ausging. Tausende Gedanken schossen durch Axpyrus Kopf. Er ging ein wenig rüber zum Regal, welches die Kategoterie „Mythen und Legenden“ beinhaltet. Von dort aus sah er aus dem Fenster, welches sich nur wenige Schritte von der Eingangstür befindet, zwei Pferde konnte er erspähen. Die Männer sahen alle ziemlich gleich aus. Alle hatten ein großes dunkles Gewand an. Es befand sich auch noch eine Kapuze dran, die sich bis über den Kopf erstreckte. Nachdem die Männer ihre Kapuzen runter stülpten wusste Axpyrus nicht was er denken sollte. Die Männer hinterließen in ihrem dunklen Gewand schon einen gruseligen Anblick, doch selbst ohne diesen, lief Axpyrus einen Schauer über den Rücken, besonders nachdem er eine Riesen Narbe in einem der Gesichter sah. Sie durchstreckte sich neben dem linken Auge senkrecht bis runter zum Unterkiefer. Insgesamt war die komplette Erscheinung der Männer kalt und hinterließ nach ihren bloßen Anblick ein gewisses Maß an Unfreundlichkeit. Dies war jedenfalls der Eindruck den sie auf Axpyrus und Kyo hinterließen.

Während einer der Männer an der Information anfing mit der Frau hinter dem Tresen zu reden, begannen die anderen beiden schon nach etwas zu suchen. „Ich weiß nicht Kyo, aber ich habe irgendwie das ungute Gefühl das diese Männer da irgendetwas mit der ganzen Geschichte hier zu tun haben. Ich kann dir nicht sagen wieso, aber ich denke wir sollten so schnell es geht raus hier“, flüsterte Axpyrus zu Kyo, der dem ganzen mit einem leichten Nicken zustimmte. In dem Moment als Axpyrus sich auf dem Weg zur Tür machen wollte, zeigte die Elfin hinter dem Tresen der Information in seine Richtung. Axpyrus stockte kurz, merkte dann aber das sie das Regal hinter ihm meinte, welches Bücher über Mythen und Legenden enthält.

Axpyrus und Kyo atmeten schon recht leicht auf als sie kurz vor der Tür standen. Doch dann rief plötzlich eine weibliche Stimme: „Hey ihr da!“ Kyo und Ax drehten sich langsam um und sahen die leicht aufgebrachte Elfin hinter dem Tresen. „Ihr müsst mir euer Buch zeigen bevor ihr es mit nehmt“, fuhr sie weiter fort. Kyo, der das Buch die ganze Zeit über in seinen Händen hielt ging rüber und lag das Buch auf den Tresen. „Alte Geschichten der Weisen“, so war der Titel des Buches den die Elfin vorließ. Einer der mysteriösen Männer drehte sich um und ging zu dem Mann mit der Narbe im Gesicht und flüsterte ihm etwas zu und zeigte dabei auf Kyo. Axpyrus bemerkte das Handzeichen welches auf Kyo gedeutet war und rief ihn zu sich: „Komm jetzt es wird Zeit“, rief er Kyo zu und deutete mit einer kleinen unauffälligen Geste in Richtung der Männer. Kyo begriff schnell. Er nahm das Buch an sich und lief Richtung Tür. Auch die Männer gingen im schnellen Tempo hinterher. Sie wussten ja, dass sie die Pferde hatten und die beiden ohne Probleme einholen würden.

Nachdem Axpyrus und Kyo draußen ankamen entdeckte Kyo die Pferde, die mit einem Seil um einen Baum gebunden wurden. Kyo drückte Axpyrus das Buch in die Hand und durchschnitt die Seile. Nach einem Klaps auf die Oberschenkel der Pferde, liefen sie davon. Kurz darauf kamen die Männer aus der Bücherei und Axpyrus und Kyo liefen so schnell sie konnten davon. Verärgert und mit rauer Stimme rief einer der Männer: „Hey ihr beiden, bleibt sofort stehen!“ Doch Kyo und Ax lagen noch einen Zahn zu. Kyo der ein kleines Stückchen vor Axpyrus lief rief zu ihm. „Komm Ax, lauf mir einfach nach. Ich bringe uns hier raus!“